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How to – Auf macOS einen USB-Stick formatieren

Wie kann man auf macOS einen USB-Stick formatieren? Diese Anleitung zeigt dir dabei, wie einfach du über die grafische Oberfläche hierzu vorgehen kannst.

Zunächst mal solltest du aber wissen, dass es verschiedene Dateisysteme gibt, welche du für Wechseldatenträger wie USB-Sticks verwenden kannst.

Im Prinzip hängt das Dateisystem davon ab, an welchem Betriebssystem du den USB-Stick verwenden möchtest. Die häufigsten Dateisystemformate sind folgende:

FAT32 (File Allocation Table 32-Bit):

  • Dies ist eines der am weitesten verbreiteten Dateisysteme für USB-Sticks, da es von praktisch allen Betriebssystemen, einschließlich Windows, macOS und Linux, unterstützt wird. Es hat jedoch einige Einschränkungen, wie z. B. eine maximale Dateigröße von 4 GB.

NTFS (New Technology File System):

  • Dieses Dateisystem wird hauptsächlich von Windows verwendet. Es bietet Unterstützung für große Dateien und erweiterte Sicherheitsfunktionen, wird jedoch möglicherweise nicht von allen anderen Betriebssystemen (insbesondere macOS) ohne zusätzliche Treiber unterstützt. Der Nachfolger soll im übrigen ReFS sein. Aktuell ist das aber bisher nicht in Windows 11 implementiert. Aber wer weiß, wie es mit dem neuen Windows 12 aussehen wird.

exFAT (Extended File Allocation Table):

  • exFAT ist ein modernes Dateisystem, das von Microsoft entwickelt wurde und für den Einsatz auf Wechseldatenträgern wie USB-Sticks optimiert ist. Es unterstützt große Dateien und Volumes und wird von Windows, macOS und vielen Linux-Distributionen unterstützt.

HFS+ (Hierarchical File System Plus):

  • HFS+ ist das ältere Mac-Dateisystem und wird von älteren macOS-Versionen verwendet. Neuere macOS-Versionen verwenden APFS (Apple File System). HFS+ kann auf Windows und Linux-Systemen nur mit speziellen Treibern gelesen werden.

APFS (Apple File System):

  • APFS ist das aktuelle Dateisystem für macOS und bietet Unterstützung für Verschlüsselung, Snapshots und andere moderne Funktionen. Andere Betriebssysteme außerhalb von macOS haben möglicherweise Schwierigkeiten beim Lesen von APFS-formatierten USB-Sticks.

Ext4 (Fourth Extended File System):

  • Dies ist ein weitverbreitetes Linux-Dateisystem. USB-Sticks können mit Ext4 formatiert werden, aber dies kann die Interoperabilität mit Windows und macOS einschränken.

UDF (Universal Disk Format):

  • UDF ist ein Dateisystem, das ursprünglich für optische Medien entwickelt wurde, aber auch auf USB-Sticks verwendet werden kann. Es bietet eine gewisse Interoperabilität zwischen verschiedenen Betriebssystemen.
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Wenn du beabsichtigst, den USB-Stick auf verschiedenen Betriebssystemen zu verwenden, kann exFAT eine gute Wahl sein, da es von den meisten modernen Systemen unterstützt wird.

Wenn du jedoch nur mit einem bestimmten Betriebssystem arbeitest, kann ein darauf zugeschnittenes Dateisystem wie NTFS für Windows oder APFS für macOS sinnvoll sein.

In der folgenden Anleitung wird ein USB-Stick mit APFS formatiert, da er nur unter macOS verwendet werden soll.

Dienstprogramm zum Formatieren öffnen

Um den USB-Stick formatieren zu können, benötigt man das Programm „Festplattendienstprogramm“. Dieses kann man entweder über die Spotlight-Suche öffnen, oder aber über den Finder im Ordner Programm.

Nach dem Öffnen werden alle Festplatten sowie Wechseldatenträger angezeigt.

Achtung

Hier musst du sehr genau aufpassen, nicht damit der falsche Datenträger gewählt wird.

Auf macOS einen USB-Stick formatieren per Festplattendienstprogramm

USB-Stick formatieren

Die Formatierung erfolgt jetzt relativ einfach. Im obigen Menü erhält man mehrere Optionen. So u. a. die Möglichkeit die Festplatte zu löschen oder auch eben neu zu formatieren.

Genau dort wählt man die Option „Partitionierung der Festplatte“. Je nach Größe kann die Formatierung etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Auf macOS einen USB-Stick formatieren

Die besten USB-Sticks im Vergleich

Fazit

Die Partitionierung einer Festplatte oder eines USB-Sticks unter macOS ist sehr einfach. Über die grafische Oberfläche lässt sich das im Handumdrehen erledigen.

Beachte aber immer, dass du sehr sorgfältig vorgehst. Solltest du den falschen Stick löschen, so sind deine Daten verloren. Auch wäre es vermutlich sinnvoll, ein Backup zu erstellen. Auf macOS eignet sich hierfür hervorragend Time Machine.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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