Bootbaren Linux USB-Stick in Windows erstellen

Überblick

Wie kann man einen bootbaren Linux USB-Stick erstellen? Ein typisches Beispiel wäre das zurücksetzen des Windows Passwortes, denn hier muss man den PC über einen USB-Stick booten.

Da Linux Open Source ist, ist es am einfachsten, wenn man eben Linux wie Linux Mint oder Linux Ubuntu verwendet. Mit welchen Tools und wie man einen solchen Stick erstellt, möchte ich euch in dieser Anleitung erläutern.

Linux USB-Stick unter Windows erstellen

Linux-bootbaren USB-Stick
Linux-bootbaren USB-Stick

Ich verwende am liebsten das Tool Linux Live USB Creator. Es ist sehr intuitiv und einfach zu bedienen. Nach dem Download des Tools muss man das .exe File einfach im Windows System installieren und man erhält ein ausführbares Programm.

Es wird sofort ersichtlich, dass sich das Erstellen des USB-Sticks in fünf Schritte aufteilt.

Linux-bootbaren USB-Stick erstellen
Linux-bootbaren USB-Stick erstellen
  • Auswahl des USB-Sticks, welcher verwendet werden soll. Man soll hier lieber zweimal hinschauen. Wenn man den falschen verwendet, so sind die Daten verloren. Der Stick sollt je nach Distribution schon ca. 8 GB Speicher besitzen.
  • Auswahl der Quelle: In der Regel hat man nach dem Download eine ISO-Datei.
  • Live-Modus: Persistenz, Änderungen am Live Modus werden beibehalten.
  • Diverse Optionen: Dateien verstecken, Stick mit FAT32 formatieren
  • Erstellen: Hier besteht auch die Möglichkeit diverse Programmeinstellungen wie Sprache etc. vorzunehmen.

Nach der Durchführung der obigen Schritte ist der USB-Stick fertig und er kann zum Booten verwendet werden. Wenn man sich per Dateimanager die Dateien darauf ansieht, sollte man das folgende Bild erhalten.

Linux-Bootbarer USB-Stick
Linux: bootbarer USB-Stick: Enthaltene Daten 

Nicht vergessen!

Damit man von einem USB-Stick booten kann, muss man ggf. das BIOS oder UEFI umstellen oder man geht in das Bootmenü, welches man über eine bestimmte Taste (je nach Motherboard) erreicht.

Die besten USB-Sticks im Vergleich

Fazit

Ich bin überzeugt, ein bootbarer Linux USB-Stick schadet nie. Schon oft gab es Fälle, bei denen man sich einfach mal per Linux auf ein System geschaltet hat, um verschieden Sachverhalte zu prüfen.

Natürlich gibt es bestimmt noch viele andere Tools, womit man einen Linux USB-Stick erstellen kann. Ich verwende seit Jahren den Linux Live USB Creator und hatte damit noch nie Probleme.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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