Wie kann man mit Windows cmd dir ein bestimmtes Verzeichnis suchen? Wer viel mit Windows arbeitet und entsprechend das System auch administriert, der wird bestimmt auch regelmäßig die Windows Eingabeaufforderung, genauer gesagt cmd verwenden. Der Standardbefehl „dir“ sollte dir in der Regel bekannt sein.
Per Windows cmd dir den Inhalt eines Verzeichnisses anzeigen
Mit „dir“ (directory) kannst du dir im Prinzip alle Verzeichnisse innerhalb eines Pfades auflisten lassen. Grundsätzlich musst du diesen Befehl nur in die Eingabeaufforderung eingeben. Hierfür sind auch nicht unbedingt administrative Rechte erforderlich.
Wenn du allerdings geschützte Ordner öffnen möchtest, dann wären administrative Rechte möglicherweise schon nötig.
dir
Wie du folgenden Screenshots entnehmen kannst, werden jetzt mit Windows cmd dir alle Verzeichnisse und Dateien innerhalb des Pfades angezeigt. Als Pfad wird dabei jener verwendet, in welchem du dich gerade befindest.
Aktuell wurde in diesem Beispiel der Befehl im Verzeichnis c:\Users\Markus eingegeben. Wodurch hier alles Verzeichnisse und Ordner auf der Windows 11 c:\ Festplatte angezeigt werden.

Der cmd Befehl dir bietet auch viele Parameter an, mit welchem man sich noch mehr Informationen anzeigen lassen kann. Eine Übersicht über mögliche Parameter erhält man durch den Parameter „/?„. Wie üblich wird dieser als Hilfe in der Eingabeaufforderung verwendet.
dir /?

Die verschiedenen Parameter von dir
In der folgenden Tabelle werden die wichtigsten Parameter von dir aufgelistet.
| Parameter | Beschreibung des Parameters |
|---|---|
| /A | Zeigt Dateien mit bestimmten Attributen an: – D: Verzeichnisse – H: Versteckte Dateien – R: Schreibgeschützte Dateien – A: Zeigt Dateien mit dem Archivattribut an |
| /B | Zeigt nur Dateinamen ohne Zusatzinformationen an. |
| /C | Zeigt die Dateien geordnet in Spalten an. |
| /D | Zeigt Verzeichnisse in einem spezifischen Format an. |
| /L | Zeigt Dateinamen in Kleinbuchstaben an. |
| /N | Zeigt lange Dateinamen an. |
| /O | Sortiert die Dateien nach einem bestimmten Kriterium: – N: Name – S: Größe – E: Erweiterung – D: Datum und Uhrzeit |
| /P | Hält das Ergebnis an und fordert den Benutzer auf, eine Taste zu drücken, bevor es fortfährt. |
| /Q | Zeigt das Benutzer- und Gruppenkennzeichen an. |
| /S | Zeigt Dateien in Unterverzeichnissen. |
| /T | Steuert, welche Zeit für die Sortierreihenfolge der Dateien verwendet wird. – C: Nach Änderungsdatum – A: Nach Erstellungsdatum – W: Nach letztem Zugriff |
| /W | Zeigt Dateien und Verzeichnisse in breiten Format an. |
| /X | Zeigt die Dateikurznamen an. |
| /? | Zeigt die Hilfe für den Befehl dir an. |
Wie ersichtlich, gibt es doch eine Menge an Parametern, welche man mit dem „dir“ Befehl verwenden kann. Im nächsten Kapitel möchte ich dir noch einige Beispiele von Windows cmd dir und dessen Anwendung aufzeigen.
Alle Verzeichnisse mit Unterverzeichnisse anzeigen
Im ersten Beispiel werden alle Verzeichnisse einschließlich deren Unterverzeichnisse sortiert nach dessen Namen angezeigt. Dazu wurde wie folgt, folgenden Parameter mit Optionen verwendet.
Beachte, dass die Option zu einem Parameter durch einen Doppelpunkt dazwischen angegeben wird.
dir /S /A:D /O:N
Dieser Befehl zeigt alle Verzeichnisse und deren Unterverzeichnisse an, sortiert nach Namen.
Mit Windows cmd dir versteckte Daten anzeigen
Oft möchte man sich die versteckten Ordner oder auch Dateien anzeigen lassen. Grundsätzlich sollte man wissen, dass diese immer mit einem vorangestelltem Punkt beginnen.
dir /A:H
Mit Windows cmd dir den Besitzer von Dateien und Verzeichnissen anzeigen
Ein weiteres Beispiel zeigt, wie du mit Windows cmd dir den Besitzer einer Datei oder eines Ordners angezeigt bekommst. Wie aus der Liste oben zu entnehmen ist, benötigst du hierfür den Parameter „/Q„.
Diesen gibst du nach dem „dir“ Befehl an. Jetzt erhältst du eine Liste aller in diesem Pfad befindlichen Dateien und Ordner mit Angabe des Besitzers.
dir /Q
Fazit und Ausblick
Windows cmd dir ist ein sehr wichtiger Befehl, um im Windows Terminal alle Ordner und Dateien angezeigt zu bekommen. Natürlich kannst du neben der bekannten cmd auch die Windows PowerShell verwenden.
Mit der Windows PowerShell hast du selbstverständliche noch wesentlich mehr Optionen. Vor allem, wenn es um den Bereich der Automatisierung geht.








