So kann man sich versteckte Systemdateien anzeigen lassen

Grundlegendes

Für die regulären Aufgaben benötigt man normalerweise nicht alle Ordner und Dateien von Windows. Jedoch ist es immer mal wieder nötig, sich bestimmte Systemdateien anzeigen zu lassen. So gehören dazu z. B. der Ordner „AppData“, oder „NTUSER.dat„.

Wenn man jetzt im Windows 11 Betriebssystem den Windows Explorer öffnet, so wird man diese Dateien genauer gesagt Ordner nicht standardmäßig vorfinden. Das liegt daran, dass diese Art von Dateien in der Regel nicht angezeigt werden.

Das soll natürlich auch zum Schutz dienen, damit nicht versehentlich Daten verändert oder sogar gelöscht werden. Aber wie kann man sich jetzt diese Dateien anzeigen lassen?

Wenn man im neuen Windows 11 Betriebssystem den Windows Explorer öffnet, so werden einem nicht immer direkt alle Daten angezeigt. Jedoch lässt sich mit wenigen Klicks die entsprechende Einstellung finden, um sich diese Daten anzeigen lassen zu können.

Versteckte Systemdateien anzeigen

Als Erstes öffnet man den Windows Explorer. Anschließend findet man in der obigen Menüleiste rechts drei Punkte. Dort gibt es die Kategorie „Optionen“, welche man öffnet. Im neuen Menü lässt sich jetzt unter der Kategorie „Ansicht“ der Haken für das Ausblenden der Systemdateien entfernen.

Dateiendungen anzeigen lassen

Im Übrigen kann im gleichen Menü auch die Option konfiguriert werden, dass die Dateiendungen angezeigt werden. Auch dies ist standardmäßig unter Windows deaktiviert.

Es müssen also grundsätzlich folgende beide Haken entfernt werden.

  • Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden
  • Geschütze Systemdateien ausblenden
Windows 11 versteckte Systemdateien anzeigen

Alternatives Tool Sysinternals.

Sysinternals von Microsoft ist ein leistungsstarkes Tool, das dir hilft, tief in Windows-Systeme einzutauchen und Probleme zu analysieren.

Es bietet dir Werkzeuge wie Process Explorer oder Autoruns, um Prozesse, Systemdateien und Startprogramme detailliert zu überwachen und zu verwalten.

Besonders nützlich ist, dass du mit diesen Tools versteckte Dateien und Registry-Einträge aufspüren kannst, die für Malware oder fehlerhafte Konfigurationen verantwortlich sein könnten. Zudem erlaubt es dir, Systemressourcen wie CPU- und Speicherverbrauch präzise zu analysieren, was die Fehlersuche erheblich erleichtert.

Das könnte dich auch interessieren:

Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux-Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte. Unterstütze das Blog mit einer Spende!


Kostenlose Befehlsreferenzen und E-Books
(Netzwerkanalyse, Benutzerverwaltung, Festplattenkonfiguration, u. v. m.)


Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kostenlose E-Books für die IT-Administration

Steigere deine IT-Kompetenzen

Ebook - 10 Schritte nach der Windows Installation
Close the CTA

Windows 11, Windows Server, Docker, PowerShell Referenzen, Batch, Linux Terminal, 

u.v.m.