Windows Netzlaufwerk verbinden

Zugriff auf entfernte Freigaben im Netzwerk

Netzlaufwerk über den Explorer einbinden

Netzwerkfreigaben kann man auch so in den  Explorer einbinden, dass Sie bei jedem Neustart vorhanden sind und als eigenes Laufwerk angezeigt werden. Man bezeichnet das ganze dann als Netzlaufwerk. In der Regel liegen Freigaben auf einem NAS-System oder einem Server. Wenn wir die Freigabe über die Netzwerkumgebung gefunden haben, so reicht ein Rechtsklick aus, um über das Kontextmenü den Eintrag, “Netzlaufwerk verbinden” zu wählen. Anschließend öffnet sich ein kleiner Assistent, welcher noch einige zusätzliche Optionen bereithält.

(Die besten NAS-Systeme*)

Netzlaufwerk über den Explorer einbinden
So bindet man ein Netzlaufwerk über den Explorer ein.

 

Assistent für das Einbinden des Netzlaufwerks
Assistent für das Einbinden des Netzlaufwerks

Im Assistenten muss man nun die folgenden Angaben tätigen.

  1. Wahl des Laufwerksbuchstaben, unter welchem die Freigabe im Explorer angezeigt wird.
  2. Angabe einer Freigabe.
  3. Das Laufwerk kann automatisch bei einem Neustart wieder eingebunden werden.
  4. Ändern der Anmeldeinformationen

Der Standardbefehl für Netzlaufwerke

Netzlaufwerke kann man natürlich auch über die cmd einbinden. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen kann man hier ein Batch-Script erstellen, welches automatisch die Laufwerke einbindet und zum anderen kann man diese Methode auch verwenden, wenn man kein GUI zur Verfügung hat. Z.B. bei der Neuinstallation von Windows Images über eine Windows PE Umgebung. Der grundlegende Befehl lautet:

net use

Hilfe erhält man, wie in der cmd üblich, durch das Anfügen von “/?” an den Befehl

net use /?

Netzlaufwerk über die cmd einbinden

Allgemeine Syntax:

net use <Laufwerksbuchstabe>: \Pfad-zur-Freigabe /user:<Benutzer> <Password>

Auch hier gibt es natürlich die Möglichkeit, das Laufwerk bei einem Neustart automatisch einzubinden.

/persistent:yes

Der komplette Befehl für das obiges Laufwerk sieht jetzt wie folgt aus:

net use Z: \vorlageTestfreigabe /user:test test /persistent:yes

 

Mit diesem Befehl ist es auch möglich bereits vorhandene Laufwerke auszuhängen. Dies ist vor allem wichtig, wenn man die Laufwerke automatisch über ein Batch-Script einbinden lässt. Den sollte z.B. noch ein USB-Stick* oder eine externe Festplatte*  am PC hängen, könnte es sein das der Laufwerksbuchstabe bereits verwendet wird und es beim Ausführen des Scripts zu Fehlern kommt. Wie man ein Login Script erstellt, welches sämtliche Laufwerke einbindet, habe ich im Artikel: Netzlaufwerk automatisch einbinden nochmals aufgegriffen und genau erläutert.

Um alle eingehängten Laufwerke zu trennen verwendet man den Befehl net use mit der Option delete gefolgt von einer Wildcard.

net use * /delete

Übrigens kann man sich mit net use alleine sämtliche eingebundenen Laufwerke ansehen. Nicht nur mit Batch Befehlen kann man ein Netzlaufwerk einrichten, sondern auch mittels der neuen Windows PowerShell. Wie das geht, habe ich mir mal im Artikel: Windows Netzlaufwerk mit der Powershell verbinden, näher angesehen.

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5 Kommentare

  1. Momentan beschäftige ich mit dem Laufwerks Verbinden per CMD

    Wir verwenden
    %windir%\system32\net use b: http://webdav/dav/Arbeitsbereiche /persistent:yes /savecred

    das problem ist aber ich darf bei kein User und Passwort in einem Batch Script hinterlegen so wie im blog beispiel. Nun ist guter Rat gefragt.

    • Hallo,
      läuft hier ein Domänencontroller? Wie bzw. wo sind die einzelnen Benutzer angelegt? Lokal an dem PC oder in einer Active Directory?

  2. Hallo, es gibt eine Lösung, die zum einen ohne Kennwort im Klartext funktioniert und den Server vor der Anmeldung mit WOL aufweckt. Das Tool kann auch Serverseitig (Windows) installiert werden und legt den Server erst schlafen nach dem sich alle Netzwerkgeräte (über erstellte IP Liste) Offline befinden. Dazu müssen aber alle festen Netzwerkgeräte (TV, Receiver, PC … etc.) mit einer festen IP versehen werden. DHCP geht trotzdem, wenn der DHCP Server im Router so konfiguriert wird, dass z.B. erst ab IP-Adresse 192.168.1.100 IP’s per DHCP vergeben werden. Kann hier kostenlos geladen und privat, ganz ohne Werbung, verwendet werden.

    http://www.nascnn.de

    Gruß MIcha

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