So kann man WordPress in Docker installieren

Eine sehr praktische Anwendung ist z. B. die Bereitstellungen eines Docker Images für WordPress. Es lässt sich damit eine sehr einfache Entwicklungsumgebung respektive Testumgebung erstellen. Im folgenden Beitrag soll dieses Beispiel näher erläutert werden.

Alle Artikel aus der Serie

  1. Was ist Docker
  2. Grundlegen Docker Befehle
  3. Mit Docker ein Windows PowerShell Terminal bereitstellen
  4. Praktische Anwendung mit Docker (WordPress)
  5. So erstellt man ein Dockerfile

Passende Docker Container herunterladen

Damit man WordPress installieren kann, benötigt man die entsprechenden Docker Container. Wie bereits in den letzten Anleitungen gesehen, wird für das Herunterladen eines Images der Befehl pull verwendet.

Für WordPress werden grundsätzlich zwei Container benötigt. Einmal WordPress sowie ein Datenbankimage. Im ersten Fall wird das Datenbankimage heruntergeladen:

docker pull mariadb

Jetzt wird als Nächstes noch WordPress benötigt. Auch dieses Image lässt sich mit dem pull Befehl herunterladen.

docker pull wordpress

Um zu prüfen, welche Images man bereits heruntergeladen hat, kann man immer den Befehl docker Images verwenden. Mehr zu den verschiedenen Docker Befehlen findest du im zweiten Teil der Artikelserien. (Docker Container erstellen und grundlegende Befehle)

Docker Images auflisten
Docker Images auflisten

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Auch interessanter Artikel:

Volumen für die Datenbank bereitstellen

Um jetzt die Daten für die Datenbank bereitzustellen, wird ein Volume benötigt. Dort sollen im Prinzip die Datenbankdateien abgelegt werden. Für die Erstellung benötigt man die Option create.

docker volume create mariadb-data

Datenbank anlegen und Image starten

Anschließend kann man die Datenbank anlegen und starten. Dazu muss ein Name sowie auch ein Passwort vergeben werden.

docker run -d --name wordpressdb  -v mariadb-data:/var/lib/mysql -e "MYSQL_ROOT_PASSWORD=Passw0rt!" -e MYSQL_USER=wordpress -e "MYSQL_PASSWORD=Passw0rt!" -e "MYSQL_DATABASE=wordpress" mariadb

Es werden durch den obigen Befehl folgende Schritte durchgeführt: Als erstes wird das zuvor heruntergeladene MariaDB-Image verwendet und daraus ein neuer Container erzeugt. Dieser erhält dann eine eigene Container-ID.

Der neue Container verfügt dann auch über eine permanente Datenspeicherung. Als Root-Passwort der Datenbank wird Passw0rt! verwendet. Als Name für die Datenbank wurde wordpress festgelegt sowie als Passwort dasselbe wie für den Root.

Bitte bedenke, es handelt sich hier um eine Testumgebung. Diese Passwörter sind keine sichereren Passwörter. Wie man sichere Passwörter erstellt, kannst du im Artikel: Wie erstellt man ein sicheres Passwort! nachlesen.

Hinweis

Passwörter sind ein absolut wichtiges Sicherheitsfeature. Daher sollte man auch sichere und gute Passwörter erstellen. Behilflich sein kann dabei der kostenlose Online-Passwortgenerator von hide.me*!

Volumen für WordPress erstellen

Auch für die Speicherung der WordPress Daten wird ein Volume benötigt. Im Prinzip ist das die gleiche Vorgehensweise wie beim Volumen für die Datenbank.

docker volume create wordpress-data

WordPress Image erstellen und starten

Wie bereits mit der Datenbank wird jetzt ein aus dem WordPress Image ein neuer Container erzeugt, und dieser anschließend gestartet. Dabei muss diese noch er Pfad sowie das Passwort für die zuvor angelegte Datenbank mitgegeben werden.

docker run -d --name wordpress -p 80:80 -v wordpress-data:/var/www/html --link wordpressdb:mysql -e WORDPRESS_DB_USER=wordpress -e "WORDPRESS_DB_PASSWORD=Passw0rt!" -e WORDPRESS_DB_NAME=wordpress wordpress

WordPress installation

Jetzt, da alles installiert und eingerichtet ist, kann man einen Browser wie Chrome öffnen und darauf auf die lokale Adresse des PCs zugreifen. Das wäre sowohl mit der IPv4-Adresse 127.0.0.1 möglich, sowie auch mit dem Namen localhost. Anschließend öffnet sich das Installationsfenster von WordPress.

Wordpress Webseite im Docker Container bereitstellen
WordPress Webseite im Docker Container bereitstellen

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Fazit

Docker ist hervorragendes Tool, um damit schnell und einfach eine Testumgebung bereitzustellen. Wie diese Anwendung zeigt, lässt sie sich mit wenigen Schritten einrichten.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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