Wie erstellt man ein sicheres Passwort!

So erstellt man sich einfach zu merkende uns zugleich auch sichere Passwörter!

Eines der wichtigsten Kriterien beim Anlegen eines neuen Benutzers oder auch beim Anlegen eins bestimmten Accounts ist natürlich das Passwort. Was sollte man unbedingt vermeiden und wie erstellt man ein sicheres Passwort.

Was sollte man beachten!

Ein Passwort sollte nie aus einem Wort oder Satz bestehen, der direkt in einem Wörterbuch nachzulesen ist. Der erste typische Angriff erfolgt immer so, dass einfache Wörter getestet werden. Im Fachjargon spricht man hier von einem Brute Force Angriff. Das ist eine der einfachsten Angriffsszenarien. Auch sollte man ein häufig verwendetes Passwort vermeiden. Typische negativ Beispiele hierzu wären:

  • password
  • 12345

Diese obigen Passwörter schafften es trotzdem auf einen der erstplatzierten Plätze beim Ranking der schlechtesten häufig verwendeten Passwörter.

Wie erstellt man ein sicheres Passwort

Eine Mindestlänge von 6 Zeichen sollte ein Passwort auf jeden Fall haben. Des Weiteren ist es sehr gut, wenn es u. a. Sonderzeichen, Zahlen, Groß– und Kleinbuchstaben enthält. Mit einer relativ einfachen Methode kann man sich ein gut zu merkendes und sicheres Passwort erstellen. Als erstes wählt mal einen Satz, anschließend nimmt man davon nur den ersten Buchstaben und schon erhält man ein Passwort, was nicht mehr ganz so einfach zu knacken ist.

Beipiel: Jeden Dienstag um 9 Uhr gibt es einen Kaffee!

Passwort: JDu9UgeeK!

Eine andere Möglichkeit wäre, dass man einen Passwortgenerator verwendet. Solche gibt es natürlich online wie z. B. diesen hier:  passwortgenerator.net. Ob man sein Passwort online generieren lässt, ist natürlich eine andere Frage. Besser wäre man nimmt ein Offline Tool. Ein sehr guter Generator ist  PWGen.

Passwortgenerator: PWGen
Passwortgenerator: PWGen

Wie man sich komplexe Passwörter merkt!

Für jeden Dienst, Account oder Benutzer wäre es dringend zu raten, dass man ein eigenes Passwort verwendet. Nimmt man nämlich immer das gleiche, so hat ein Angreifer leichtes Spiel, da er mit nur einem Passwort sämtliche Dienste in Anspruch nehmen kann. Jetzt stellt man sich mal folgendes Szenario vor. Der Hacker hat das Passwort ihrer Email-Adresse. So ist es für ihn nur noch ein leichtes, das Passwort zu ändern, so dass Sie komplett aus ihrem Account gesperrt sind. Er könnte damit auch noch bei anderen Dienste evtl. das Passwort zurücksetzen und ein neues kreieren.

Wenn man allerdings viele verschiedene komplexe Passwörter verwendet, wird es schwer sich diese alle zu merken. Zum Glück gibt es Passwortmanager. Einer davon ist KeePass. Damit ist es möglich, seine Passwörter in einer verschlüsselten Datenbank zu speichern. Man braucht also nur noch ein gutes sicheres Masterpasswort. Direkt aus KeePass kann man die Seiten öffnen und die Passwörter in den Login-Bereich eintragen lassen. Ein weiterer großer Vorteil von KeePass ist die Plattform Unabhängigkeit. Dieses Tool gibt es für Windows, Linux, Android usw.

KeePass: Passwortmanager
KeePass: Passwortmanager

Fazit

Ein sicheres Passwort ist ein unbedingtes Muss. Man sollte hier sehr auf die Sicherheit bedacht sein, gerade auch wenn man z.B. ein Online Benutzerkonto, wie das von Microsoft, verwendet. Mit einfachen Methoden kann man doch relativ komplexe Passwörter generieren. Ach übrigens komplexe Passwörter verwenden und diese dann per Post-it an den Bildschirm kleben bringt leider auch keine erhöhte Sicherheit!

1 Kommentar

  1. Ich habe mir auch Gedanken gemacht ein schwierigs Passwort zu merken. Nehmen wir obiges Passwort als Beispiel: JDu9UgeeK!
    Warum merken. AUFSCHREIBEN AUF EINEN ZETTEL! ??? Ja, aber verschlüsselt: ?? Also so: ABJDu9UgeeK!cd ? Wer weiß schon, das Sie vorn und hinten 2 Buchstaben angefügt haben. (Nehmen sie x-beliebige Buchstaben.) Hier gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Einen Buchstaben an 2. und vorletzter Stelle. z.B. JADu9UgeeKB!
    Dann können Sie den Zettel auch an den Computer heften. Aber nur zur Not und nicht sehr lange. Trotzdem immer VORSICHT!
    Und die eigene Strategie, also Verschlüsslung, nicht ständig ändern, das man nicht durcheinander kommt.

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