Einen Root-Server mit WordPress einrichten und betreiben in 10 Teilen!

Konfiguration eines Rootserver mit Apache, PHP, SSH, MySQL und Vsftpd

Einführung

Wer viel mit Webservern arbeitet, der wird irgendwann auf das Thema Rootserver stoßen. Auch mir erging es so. Es gibt natürlich sehr viel an Literatur und Internet Links wie z.B. das Linux Handbuch von Rheinwerk Verlag*, was übrigens absolut zu empfehlen ist. Aber trotzdem waren einige Sachverhalte nicht vorhanden oder ausreichend erläutert, welche ich anderweitig ausfindig machen musste. Meine Erfahrungen und gemachten Konfigurationen möchte ich in dieser Artikelserie mit euch teilen und hoffe das sie dem einen oder anderen auch hilfreich sind.

Einen Rootserver zu betreiben ist prinzipiell nicht schwierig, was allerdings nötig ist, sind Linux Kenntnisse vor allem der Umgang mit dem Terminal. Ein Linux Rootserver besitzt in der Regel keine grafische Oberfläche, weshalb alles mit der Bash bzw. mit dem Terminal konfiguriert werden muss. Ich kann euch hierfür meine zehnteilige Artikelserie zum Linux Terminal empfehlen, diese deckt das wesentliche nötige Know How ab.   Natürlich gibt es auch Windows Webserver mit ILS, aber die meisten laufen alle mit Linux. Abgesehen davon ist das auch eine Preisfragen. Linux ist OpenSource, somit kostet das System an sich nix und man bekommt schon für wenig Geld einen guten Rootserver. Ich selber hoste das Blog bei Serverprofi und bin damit sehr zufrieden.

Installation und Konfiguration eines Linux Rootservers
Installation und Konfiguration eines Linux Rootservers

Die verschiedenen Teile der Serie

Aller Anfang beginnt in der Regel mit einer Installation. So auch die eines Rootservers. Dieser Teil beschreibt den Installationsvorgang und die ersten Einstellungen. Als System habe ich Linux Ubuntu 14.04 LTS verwendet. Obwohl es schon die Version 16.04 gibt, habe ich trotzdem noch mit der 14.04 LTS gearbeitet, da ich beim testen mit der 16.04 LTS doch einige Probleme hatte. Dieses Betriebssystem ist auch eines der am meisten verwendeten wenn es um Webserver geht.

Wie kann man sich mit dem Rootserver verbinden? Natürlich verwendet man in der Regel SSH. Die Konfigurationen welche hierfür nötigt sind werden in diesem Teil der Artikelserie erläutern. Ein sehr wichtiger Punkt ist dabei auch die Sicherheit, den SSH wird gerne als Angriffsziel verwendet.

Im dritten Teil geht es um die Installation von Apache2 und natürlich dessen Grundkonfiguration. Apache2 ist wohl der am weit verbreitetste Dienst für Webserver. Auch ist dieser sehr umfangreich und bietet damit viele mögliche Konfigurationen.

Eine moderne Webseite besteht in der Regel aus vielen dynamischen Elementen. So wir auch eine serverseitige Scriptsprache benötigt. Am beliebtesten ist wohl PHP, welche in diesem Teil auf dem Rootserver installiert wird.

Sofern man wie bereits im Teil 4 beschrieben eine dynamische Webseite erstellen möchte, braucht man eine Datenbank. Sowohl WordPress als auch sämtliche anderen Content Management Systeme wie z.B. Drupal oder Joomla brauchen als Basis eine Datenbank. Dieser Teil beschreibt die Installation und Verwaltung von Datenbanken auf dem Rootserver

Um viele Daten auf den Server hochladen zu können, oder auch downloaden zu können, benötigt man den FTP Dienst. Aber dieser ist in der Regel nicht mehr sehr sicher. Man sollte ihn daher mit einem SSL Zertifikat versehen, so dass der Traffic verschlüsselt abläuft. Hier erfährt ihr, wie man den vsftpd mit einem selbst erstellten SSL Zertifikat konfiguriert.

Von der reinen Einrichtung der Infrastruktur komme ich in diesem Artikel nun schon mehr zur Anwendungsseite. Um die Webseite mit einem Content Management System zu versehen, muss man z.B. WordPress installieren. Dieser Teil beschreibt wie die Einrichtung von statten geht.

Eine sehr wichtige und bedeutende Aufgabe ist natürlich das Backup und Sicherheitskonzept. Nichts ist ärgerlicher, als wenn auf Grund eines Fehler die Arbeit der letzten Tage, Wochen etc. plötzlich weg wäre. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Backup der WordPress Installation sowie auch der Sicherung der wichtigsten Konfigurationsdateien vom Rootserver.

Was tut sich alles auf dem Rootserver, sind unnormale Zugriffe vorhanden? Wie kann man sich einen regelmäßigen Status-bericht zukommen lassen. All das sind Themen, welche im neunten Teil der Serie behandelt werden.

Wie sichert man seinen Server am besten ab? Angefangen vom ssh Zugriff über einen Verzeichnisschutz für Apache bis hin zum verbergen verschiedener Versionshinweise. Als das sind Themen, welche im letzten Teil der Artikelserie erläutert werden.

Abschluss

Mit diesen 10 Teilen ist man auf jeden Fall gut gerüstet um einen eigenen Rootserver zu betreiben. Ja nach installierten Diensten kommt natürlich auch ein entsprechender administrative Aufwand hinzu. Gerade wenn man z.B. eine Rootserver als Mailserver betreibt muss man schon sehr aufpassen, dass dieser nicht für Spam missbraucht wird. Wie Eingangs bereits erwähnt, sind für ein tiefer gehendes Verständnis die beiden Bücher:Linux Handbuch von Rheinwerk Verlag*, und Ubuntu Server Handbuchsehr zu empfehlen.