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Geoblocking umgehen – so funktioniert’s

Jedes Gerät, mit dem man ins Internet geht, verfügt über eine eigene IP-Adresse. Ähnlich wie eine Postleitzahl gibt diese Auskunft darüber, wo man sich aktuell befindet.

Online-Dienste, wie Streaming-Anbieter oder Sendeanstalten, können darüber den aktuellen Standort erkennen und einem eventuell den Zugriff auf bestimmte Angebote verwehren. In einem solchen Fall erhält man meist folgende Nachricht: „Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar.“

Es gibt jedoch Möglichkeiten, um diese Ländersperren zu umgehen.

Hintergrund des Geoblockings

Es gibt zwei wesentliche Gründe, warum man auf Inhalte nicht zugreifen kann. Der erste Grund hängt mit Lizenzrechten zusammen. Die Genehmigungen für Anbieter von Streaming-Diensten sind kostenintensiv, da auch die Produktion der Filme und Musik zunehmend mehr kostet.

Online-Dienste erwerben die Lizenzen deshalb nur für bestimmte Regionen und dürfen die Inhalte dann auch nur in diesen Regionen zur Verfügung stellen. Wenn diese Inhalte im eigenen Land nicht verfügbar sind, dann hängt das folglich nicht damit zusammen, dass der Anbieter etwas Böses im Schilde führt, sondern, weil er die Rechte dazu nicht besitzt.

Die zweite Ursache von Geoblocking hängt mit restriktiven Regimen, wie China, Nordkorea oder Russland, zusammen. Diese haben ein Interesse daran, bestimmte Dienste – vorwiegend Social-Media-Plattformen – innerhalb ihrer Landesgrenzen zu verbieten.

In China sind das unter anderem Plattformen wie YouTube, WhatsApp oder Facebook. Wenn man diese Plattformen dennoch nutzen möchte, muss man das Geoblocking umgehen.

VPN-Anbieter nutzen

Die einfachste und praktikabelste Lösung, um eine Ländersperre zu umgehen, ist es, einen VPN-Dienst zu verwenden. VPN steht dabei für „virtuelles privates Netzwerk“. Die Funktionsweise eines VPNs ist grundsätzlich unkompliziert.

Vereinfacht gesagt verbindet sich das eigene Gerät mit einem Server des Anbieters, der sich in einem anderen Land befindet. Dadurch surft man fortan mit der Internetverbindung dieses Servers. Steht dieser Server beispielsweise in den USA, dann sieht es für Streaming-Dienste so aus, als ob man sich in den USA befindet.

Hide me VPN Anmeldebildschirm
Hide me VPN Anmeldebildschirm

Die Ländersperre für Deutschland wird damit umgangen. Man hat somit Zugriff auf Inhalte, die im eigenen Land nicht verfügbar sind. Wichtig ist dabei, dass man auf der VPN Webseite des Anbieters schaut, wo dieser seine Server stehen hat.

Denn nicht jeder VPN-Dienst hat Server in jedem Land dieser Welt stehen. Wer beispielsweise auf Inhalte in Großbritannien zugreifen möchte, muss sich informieren, ob der Anbieter dort einen Server stehen hat. Ansonsten funktioniert diese Methode nicht.

Weitere Vorteile eines VPNs

Neben der Tatsache, dass man mit einem VPN das Geoblocking umgehen kann, hat ein solcher Dienst noch weitere Vorteile. Meist umfasst die Leistung des Anbieters ein ganzes Paket an Maßnahmen, die das eigene Gerät vor Gefahren aus dem Internet schützen.

Man braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, auf einer betrügerischen Webseite zu landen oder unwissentlich Viren herunterzuladen. Außerdem wird man vor aufdringlicher Werbung geschützt. Über den verschlüsselten Tunnel kann man zudem geschützt online Daten austauschen.

Dadurch lässt sich die eigene Online-Kommunikation auch in öffentlichen Netzwerken, wie es sie beispielsweise an Bahnhöfen oder in Restaurants gibt, verbergen. Kriminelle Hacker können diese Daten anschließend nicht mehr auslesen. Insgesamt hat man durch die Nutzung eines solchen Anbieters die Möglichkeit, anonym und sicher im Netz unterwegs zu sein.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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