Falls mal die DNS-Namensauflösung nicht klappt könnte das Löschen des lokalen DNS-Caches helfen

Bei Problemen mit der DNS-Namensauflösungen den lokalen Cache per cmd oder Windows PowerShell löschen

Der DNS-Dienst ist eine grundlegende Funktionsweise. Ohne diesen wäre auch kein Zugriff auf die Webseiten möglich. Im Prinzip wird bei DNS den einzelnen IP-Adressen ein DNS-Name zugeordnet. Natürlich könnte man auch sehr einfach ein Webadresse per IP-Adresse aufrufen. Aber wer kann sich schon die verschiedenen IPs der Adressen merken. Genau aus diesem Grund gibt es den Domain Name Service. Wenn nun ein PC versucht von einem bestimmten Namen die IP-Adresse zu erhalten, sieht er als Erstes in seinem eigenen DNS-Cache nach.

In Unternehmensnetzwerken kann es durchaus mal vorkommen, dass sich die Adresse des DNS-Servers ändern. Wenn man jetzt die Fehlermeldung erhält, dass der Name nicht aufgelöst werden kann. So könnte man mal versuchen den lokalen Cache zu leeren. Den genau dann verwendet der PC die ihm zugeordnete DNS-Adresse.

Bevor man den kompletten Cache löscht, kann man sich auch mal sämtlich registrierten Einträgen ansehen. Dies ist sowohl mit der cmd als auch mit der Windows PowerShell möglich.

Per Kommandozeile cmd:

ipconfig /displaydns
Mit der Windows kommandzeile den lokalen DNS-Cache auslesen
Mit der Windows PowerShell den lokalen DNS-Cache auslesen – Get-DnsClientCache

Per Windows PowerShell

Get-DNSClientCache
Mit der Windows PowerShell den lokalen DNS-Cache auslesen - Get-DnsClientCache
Mit der Windows PowerShell den lokalen DNS-Cache auslesen – Get-DnsClientCache

Wie schon die Ausgabe mit der Windows PowerShell zeigt, hat man damit viel mehr Möglichkeiten. So könnte man z.B. nach den Record Type filtern.  Auch für das Löschen des Cache kann man die cmd sowohl als auch die Windows PowerShell verwenden. Die folgenden beiden Befehle sind entsprechend hier nötig.

Per Kommandozeile cmd:

ipconfig /flushdns

Per Windows PowerShell

Clear-DnsClientCache

In der Regel ist der DNS-Cache nun leer und es wird der zugeordnete DNS-Server abgefragt. Sofern dieser den Namen im Cache hat, wird jene verwendet. Falls nicht, so wird der nächsthöhere DNS-Server abgefragt. Im Detail spricht man hier von einer Rekursiven oder Iterativen Abfrage.

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