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Welche NAS für fritzbox ist die beste?

Welche NAS für Fritzbox ist die beste? Benötigt man überhaupt eine NAS oder gibt es andere Möglichkeit? Dieser Beitrag soll dir die wichtigsten Informationen hierfür liefern.

Was ist eine NAS für Fritzbox?

Eine NAS (Network Attached Storage) ist ein Gerät, das an ein Netzwerk angeschlossen ist und Speicherplatz für die gemeinsame Nutzung von Dateien bereitstellt.

Zu den grundlegenden Aufgaben einer NAS gehören das Speichern und Organisieren von Dateien, das Bereitstellen von Dateizugriff für autorisierte Benutzer, das Erstellen von Backups und das Streamen von Medien.

Neben diesen Aufgaben kann eine NAS noch wesentlich mehr. Im Prinzip ist die NAS ein Server, welcher Dienste anbietet. Gerade in sehr kleinen Unternehmen ist eine NAS meistens ausreichende für die IT-Dienste. Eine NAS für Fritzbox lässt sich dabei entweder direkt an der Fritzbox anschließen oder über einen Switch.

Wobei eine Fritz!Box in der Regel auch mehrere Ports besitzt, wodurch Sie die Funktion eines Switches übernimmt.

Ein der beliebtesten NAS System sind z. B. die DiskStation von Synology. Diese bietet neben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis enorm viele Funktionen an. Da kann das reine Speichern der Daten schon mal zu Nebensache werden.

Wie im Screenshot ersichtlich, gibt es sehr viele zusätzlich Pakete, welche man darauf verwenden kann. Angefangen von einer einfachen Audiostation bis zur Containervirtualisierung mittels Docker.

Synology NAS für fritzbox

Hängt jetzt die NAS an der Fritzbox? Wohl kaum. Die NAS ist ein eigenständiges Gerät, welches man in das Netzwerk einbinden kann. Die Fritzbox ist damit im Prinzip nur der Vermittler. Also im Fachjargon stellt sie den Switch dar. Als eigenständiges Gerät kann die NAS regulär über das Netzwerk angesprochen werden.

Die FritzBox* wird dabei im Grunde regulär als Switch und Router verwendet. Daher lässt sich die Frage, welche NAS für Fritzbox die beste ist, so nicht beantworten. Bei der Wahl einer NAS solltest du allerdings generell auf folgende Sachverhalte achten:

  1. Kapazität: Denk darüber nach, wie viel Speicherplatz du aktuell und in Zukunft benötigst. Lieber 500 GB mehr Speicherplatz, als nach 3 Monaten schon wieder eine neue Festplatte kaufen müssen.
  2. Leistung: Schau dir an, wie leistungsfähig die NAS ist, in Bezug auf Prozessor, Arbeitsspeicher und Netzwerkgeschwindigkeit. Hier hängt es auch stark davon ab, was du sonst noch damit machen möchtest. Moderne NAS Systemen bietet mittlerweile auch eine Virtualisierung an.
  3. Anzahl der Laufwerksschächte: Überleg dir, wie viele Laufwerke du installieren möchtest und wähle dementsprechend eine NAS mit genug Schächten aus. Für eine grundlegende Hardwareausfallsicherheit solltest du mindestens zwei Festplatten in einem RAID-Verbund verwenden.
  4. RAID-Unterstützung: Check, welche RAID-Level von der NAS unterstützt werden und wähle das passende für deine Bedürfnisse.
  5. Erweiterbarkeit: Manche NAS-Systeme ermöglichen, die Speicherkapazität zu erweitern. Überleg, ob das für dich wichtig ist. So kannst du bei Synology z.B. noch eine Erweiterungseinheit dazu kaufen.
  6. Betriebssystem und Funktionen: Achte darauf, dass die NAS die Funktionen bietet, die du benötigst, und kompatibel mit deinen Geräten und Softwareanwendungen ist.
  7. Benutzerfreundlichkeit und Verwaltungsoberfläche: Wähle eine NAS mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche aus, die einfach zu verwalten ist.
  8. Sicherheit: Da NAS sensible Daten speichern können, ist Sicherheit wichtig. Achte auf Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und andere Sicherheitsfunktionen.

Diese acht Punkte sind einige der wesentlichen, welche du beachten solltest. Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Ich selbst verwende seit vielen Jahren bereits mehrere Synology DiskStation.

Synology DiskStation im Preisvergleich

Neben eine Synology DiskStation gibt es auch noch weiter Alternativen wie die Beedrive oder aber auch andere beliebte Hersteller wir z. B. Qnap.

Neben der Option eine DiskStation direkt in das Netzwerk zu integrieren, kannst du auch eine externe Festplatte* an deine FritzBox anschließen und diese als Speicher verwenden. Bedenke jedoch, dass du damit keine Ausfallsicherheit erhältst, da du nur eine einzelne Festplatte verwendest und somit kein RAID System implementieren kannst.

Beste externe Festplatten im Vergleich

Fazit und Ausblick

Je nach Anforderung gibt es verschiedene Optionen eine NAS für FritzBox anzuschließen. Je nach Bedarf ist das unterschiedlich. In vielen Fällen dürfte wohl eine einfache Festplatte* ausreichen.

Aber beachte, mit nur einer Festplatte erhältst du keinen Schutz vor Hardwareausfall. Diesen bekommst du erst, wenn du mehrere Festplatten redundant verwendest. Also mindestens zwei.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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