Den Windows Defender mit der PowerShell konfigurieren

Mehr Sicherheit am Server durch die Konfiguration des Windows Defenders mit Hilfe der Windows PowerShell

Um einen Windows Server oder auch ein Windows 10* vor Viren, Trojanern etc. abzusichern liefert Microsoft standardmäßig den Windows Defender mit. Im Artikel: Mit dem neuen Windows Defender Security Center das Betriebssystem prüfen, habe ich den Defender und dessen GUI etwas näher erläutert bzw. heißt dieser unter Windows 10 jetzt Windows Security Center. Neben der grafischen Oberfläche kann aber auch die Windows Powershell für den Defender verwendet werden. Im folgenden möchte ich hier die wichtigsten und wesentlichsten Cmdlets vorstellen.

Den aktuellen Status des Defenders anzeigen lassen

Get-MpPreference

Den Defender Echzeitschutz einschalten ($true)  bzw. ausschalten ($false)

Set-MpPreference -DisableRealtimeMonitoring $true

Set-MpPreference -DisableRealtimeMonitoring $false

Einen bestimmten Pfad aus dem Echzeitschutz ausklammern. (z.B. Dokumente u. Einstellungen)

Add-MpPreference -ExclusionPath "C:\Dokumente und Einstellungen"

Einen bestimmten ausgeschlossenen Pfad wieder löschen

Remove-MpPreference -ExclusionPath "C:\Dokumente und Einstellungen"

Einzelnen Prozesse ausnehmen

Set-MpPreference -ExclusionProcess "vmware.exe"

Den Verlauf der gefundenen Angriffe anzeigen

Get-MpThreat

Aktuelle Virenverseuungen anzeigen

Get-MpThreatDetection

Einen neuen Scan starten

Start-MpScan

Die Definitionsdateien aktualisieren

Update-MpSignature

Aktive Schädlinge Entfernen

Remove-MpThreat

Täglich nach neuen Definitonsdateien suchen

Set-MpPreference -SignatureScheduleDay Everyday

Eine komplette Übersicht aller Windows PowerShell Cmdlets zum Defender erhält man indem man sich alle Cmdlets aus dem Modul Defender auflisten lässt.

Get-Command -Module Defender
Überblick aller Windows PowerShell Cmdlets vom Windows Defender
Überblick aller Windows PowerShell Cmdlets vom Windows Defender

Gerade im Bereich eines Core Server wie z.B. bei dem kostenlosen Hyper-V Core Server bleibt keine andere Alternative als dass man für den Windows Defender die PowerShell verwendet.