So kannst du die Deduplizierung mit ddpeval.exe am Server konfigurieren. Mit ihr kann man den Speicherplatz vergrößern. Das funktioniert, indem dieselben Daten nicht mehrfach gespeichert werden.
Prinzipiell kann man sich das so vorstellen, dass ein Dokument, welches nahezu den gleichen Inhalt hat, nicht noch mal komplett gespeichert wird, sondern nur dessen Unterschiede.
Sinnvoll ist der Einsatz natürlich bei einem Dateiserver, wo man viele Benutzerdaten hat. Aber auch bei vielen virtuellen Festplatten, VHDs oder anderen Dateifreigaben kann die sie sinnvoll sein. Microsoft spricht davon, dass man bei Freigaben bis zu 50 % Speicherplatz sparen kann.
Die Deduplizierung setzt natürlich voraus, dass man die Rolle des Dateiservers installiert hat. Sofern diese Voraussetzung erfüllt ist, kann man sie über die Rollen & Features beim Dateiserver hinzufügen oder natürlich auch über die Windows PowerShell.

Nach der Installation öffnet man die Datei und Speicherdienste. Über einen Rechtsklick wählt man das entsprechende Volumen, für welches das Tool konfiguriert werden soll.
Anschließend wählt man noch die Art der Dateispeicherung. Sofern man keinen VDI-Server oder virtualisierten Sicherungsserver hat, verwendet man den allgemeinen Dateiserver.

Übrigens wäre es hier auch möglich, verschiedene Datentypen auszuschließen. Über den Zeitplan gibt man an, wann die Datendeeduplizierung ausgeführt werden soll. Empfehlenswert sind natürlich Uhrzeiten, an den nicht aktiv gearbeitet wird, weil der Server hierfür auch Ressourcen verbraucht, was sich auf die Leistung niederschlägt.


Speicherplatzeinsparung mit ddpeval.exe berechnen
Möchte man wissen, ob sich die Datendeduplizierung überhaupt lohnt, kann man mit dem Kommandozeilentool ddpeval.exe prüfen, wie viel Speicherplatz eingespart werden kann.
Wichtig dabei ist allerdings, dass für das gewünscht Volume die Deduplizierung bisher nicht konfiguriert wurde. Anhand der Ausgabe kann man jetzt entscheiden, ob sich dieses Feature sinnvoll ist, oder nicht.

Der Windows Server bietet u. a. die Möglichkeit riesige NTFS Volumes (bis zu 64 TB) zu dedupliziert sowie auch riesige Dateien (bis zu 1 TB). Obwohl heutzutage Festplatten* und Speichersystem nicht mehr allzu teuer sind, sollte man trotzdem mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen sinnvoll umgehen.









