Der Zugriff auf Freigaben in einem Netzwerk ist heutzutage eine elementare Sache. Nicht nur in Firmen, sondern auch im Heimbereich läuft vieles über die Netzwerkfreigaben. So werden z. B. Dokumente, Bilder, Filme etc. im Netzwerk so freigegeben, dass prinzipiell jeder darauf Zugriff hat.
Aber erstens kann und sollte man auch unbedingt aufgrund der Sicherheit Berechtigungen vergeben und zweites muss nicht jeder alle Freigaben im Netz angezeigt bekommen. Wie lassen sich allerdings Ordner im Netzwerk versteckt freigeben?
Falls man die Freigabe über einen Windows-Server vornimmt, kann man über den Servermanager beim Assistenten für neue Freigabe die Option: Zugriffsbasierte Aufzählung aktivieren.
Damit werden die Freigaben nur für diejenigen sichtbar, welche auch dafür entsprechende Berechtigungen haben. Also ein Benutzer, der nicht mindestens eine Leseberechtigung hat, wird diese nicht angezeigt bekommen.

Allerdings gibt es diese Möglichkeit nicht im Windows 10 * oder Windows 11, weshalb man sich hier einem anderen Hilfsmittel bedienen muss. Für die Erstellung der Freigabe gibt es nun mehrere Varianten.
Eine davon ist die MMC und dem Snap-In „Freigebene Ordner“. Wenn man diese Konsole detaillierter betrachtet fällt auf, dass hier alle Laufwerke mit einem angehängtem Doller-Zeichen ($) freigegeben sind.
In der Netzwerkumgebung allerdings tauchen diese Freigaben nicht auf. Die Lösung liegt also darin, dass man bei dem Freigabenamen einfach das Dollarzeichen anhängt.


Natürlich, wenn jemand den Namen der Freigabe kennt und einfach das Dollarzeichen anhängt, bekommt er trotzdem den Ordner angezeigt.
Aber der Benutzer muss natürlich wissen, wie der Freigabename lautet. Ein Berechtigungsschutz ist das nicht. Aber es schränkt die Sicht der Benutzer ein. Übrigens, bei den versteckt freigegebenen Laufwerken handelt es sich um sogenannte administrative Freigaben.











