How to - virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden

How to – virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden

Mit Hyper-V ist es nicht nur unter Windows Server 2016 möglich verschiedene Betriebssysteme virtuell zu installieren, sondern auch unter Windows 10 Pro * geht das. Grundlage jedes virtuellen Betriebssystems sind die virtuellen Festplatten.

Dieser Artikel beschreibt, wie man im Hyper-V Manager unter Windows Server 2016 eine neue virtuelle Festplatte einrichtet. Zunächst unterscheidet man zwei grundsätzliche Arten VHD und VHDX.

Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass eine VHD nur maximal 2040 GB unterstützt. Dafür kann sie auch von älteren Windows Systemen, wie Windows Server 2008 verwendet werden. Das neuere Format VHDX bietet wesentlich mehr Speicherplatz.

Nämlich bis zu 64 TB. Es ist auch unempfindlicher gegenüber stromausfallbedingter Konsistenzfehler. Jedoch kann dieses Format erst ab Windows Server 2012 verwendet werden.

Im Folgenden wird mit dem Hyper-V Manager eine neue VHDX Datei erzeugt. Beim Erstellen gibt es mehrere mögliche Optionen. Das Anlegen beginnt mit dem Hyper-V Manager.

Virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden

Dort unter Aktionen auf Neu und Festplatte. Jetzt wird der Assistent gestartet und führt durch die Konfiguration. Im ersten Schritt kann man zwischen VHD und VHDX wählen. Auch dort werden nochmals die wesentlichen Unterschiede beschrieben. Nach der Auswahl geht es weiter mit der Art der Festplatte. Hierzu erhält man folgende drei Möglichkeiten:

virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden
Mit dem Hyper-V Manager eine neue virtuelle Festplatte anlegen
virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden
Mit dem Hyper-V Manager eine neue virtuelle Festplatte anlegen: Auswahl Festplattentyp
virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden
Mit dem Hyper-V Manager eine neue virtuelle Festplatte anlegen: Auswahl Festplatteneigenschaften
virtuelle Festplatte im Windows Server einbinden
Mit dem Hyper-V Manager eine neue virtuelle Festplatte anlegen: Name und Speicherpfad zuweisen

  • Feste Größe: Wie es der Name schon aussagt, bleibt die Größe der Festplatte konstant.
  • Dynamisch erweiterbar: Die Festplatte ändert Ihre Größe mit dem Hinzukommen von Daten. Am Anfang ist sie entsprechend klein.
  • Differenzierung: Dieser Typ benötigt mehrere gleiche VHDs. Im Prinzip wird dabei eine Festplatte angelegt, welche die Kerndaten enthält. Weitere Festplatten dienen anschließend dazu, um Änderungen aufzunehmen. Es besteht also eine hierarchische Beziehung unter den einzelnen Festplatten.

Nach Auswahl des Pfades und Angabe des Namens kann anschließend die Größe festgelegt werden. Dabei gibt es die Möglichkeit eine komplett neue leere virtuelle Festplatte anzulegen oder den Inhalt einer physikalischen Festplatte zu kopieren. Nach einer kurzen abschließende Zusammenfassung wird die Festplatte erstellt.

Jetzt hat man eine Festplatte, welche als einfache Datei angezeigt wird. Nicht nur virtuellen Maschinen kann man diese zuweisen, sondern natürlich auch im Host Betriebssystem bearbeiten und einbinden.

Hast du physikalische Festplatten und möchtest diese in virtuelle Festplatten konvertieren, so gibt es das Tool disk2vhd, aus den Sysinternal Tools, welche hier hervorragend funktioniert.

Dazu muss sie mit der Datenträgerverwaltung partitioniert sowie online geschaltet werden. Natürlich benötigt diese dann auch ein Datenträgerformat und einen Laubwerksbuchstaben. Für eine detaillierte Anleitung kann der Artikel: Neue Festplatte in Windows 10 einrichten, behilflich sein.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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