Passwort-Verwaltung – die besten im Überblick, eine ist kostenlos

Fakt ist: Unser Leben wird immer digitaler und die Anzahl der Passwörter, die wir uns merken müssen, immer größer. Genauer gesagt sollte die Anzahl immer größer werden. Viele Leute benutzen leider immer noch die gleichen Passwörter und die sind auch zu einfach.

Mit einer guten Software zur Passwort-Verwaltung werden Deine Passwörter nicht nur sicherer, sondern Du kannst sie auch einfacher benutzen.

Ein moderner Passwort-Tresor wie NordPass* (von NordVPN entwickelt) speichert Deine Passwörter nicht nur verschlüsselt, sondern kann sie auch automatisch einsetzen – das nennt sich Auto-Fill-Funktion.

Erste Schritte mit Nordpass
Erste Schritte mit Nordpass

Die Software sollte nicht nur viele Funktionen bieten, sondern auch benutzerfreundlich sein. Auch technisch weniger versierte Menschen müssen sich sofort zurechtfinden.

Welche Funktionen muss eine gute Passwort-Verwaltung bieten?

Einige Funktionen sollte jeder Passwort-Tresor mitbringen. Nachfolgend eine Liste mit Eigenschaften, die ein moderner Passwort-Speicher mit sich bringen sollte:

  • Benutzerfreundlichkeit – wie eben erwähnt ist eine benutzerfreundliche Software oft wichtiger als eine, die vor Funktionen nur so strotzt, aber niemand damit zurechtkommt. Im Idealfall schafft es das Unternehmen, die wichtigsten Funktionen benutzerfreundlich zu verpacken.
  • Passwort-Generator – ein moderner Passwort-Tresor sollte in der Lage sein, starke Passwörter erzeugen zu können.
  • Auto-Fill-Funktion – insbesondere eine Browser-Erweiterung sollte die Software bieten. Dann musst Du bei Chrome, Firefox, Safri, Edge, Brave, Vivaldi und so weiter keine Passwörter eintippen. Ein eigenständiger Passwort-Tresor ist meist sicherer als die in den Browsern integrierten Passwort-Speicher. Du solltest aber unbedingt darauf achten, dass die von Dir gewählte Software eine gute Browser-Integration hat.
  • Starke Verschlüsselung – Dein Passwort-Tresor muss praktisch unknackbar sein. Deswegen ist eine hohe Verschlüsselung ein Muss. Die besten Passwort-Manager bieten unknackbare Verschlüsselung an und gehen sogar noch einen Schritt weiter.
  • Zero-Knowledge-Plattforme – eine solche Kein-Wissen-Plattform garantiert, dass nur Du Zugriff auf Deine Daten hast. Der Anbieter selbst kann Deinen Passwort-Tresor nicht öffnen. Das kann aber gefährlich sein, wenn Du Dein Master-Passwort verlierst. Kannst Du Deine Passwort-Verwaltung nicht mehr öffnen, kommt auch kein anderer Mensch mehr an Deine Daten. Deswegen stellt ein guter Passwort-Speicher eine Wiederherstellung-Option an.
  • Synchronisierung mit mehreren Betriebssystemen – benutzt Du mehr als ein Gerät, hast Du womöglich auch verschiedene Betriebssysteme im Einsatz. Auf Deinem Smartphone läuft wahrscheinlich Android oder iOS und auf Deinem Laptop Windows oder sogar Linux. Aus diesem Grund sollte Deine Passwort-Verwaltung Unterstützung für mehrere Betriebssysteme bieten. Wichtig ist auch, dass Du Deine Kennwörter und Daten über die verschiedenen Betriebssysteme synchronisieren kannst. Ist das der Fall, ist es irrelevant, ob Du Android, Windows, macOS, iOS oder Linux einsetzt.
  • Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) / Multifaktor-Authentifizierung (MFA) – sofern Du 2FA oder MFA nutzen kannst, solltest Du das auch tun. An Deine Daten kommst Du dann nur, wenn Du eine zweite Form der Authentifizierung zur Verfügung stellst oder eingibst. Der zweite Faktor kann Biometrie, ein E-Mail-Code, ein SMS-Code und so weiter sein.
  • Überprüfung der Passwortstärke – die meisten guten Passwort-Speicher stellen eine Überprüfung der Passwortstärke zur Verfügung. Mehrfach benutzte oder schwache Kennwörter zeigt Dir die Software an. Nützlich ist das, wenn Dein Passwort-Tresor im Laufe der Jahre gewachsen ist und viele Kennwörter enthält.

Passwort-Tresor oder im Browser speichern?

Du fragst Dich vielleicht gerade, warum Du Deine Passwörter nicht einfach im Browser speichern kannst, oder? Moderne Browser wie Chrome, Firefox, Edge, Vivaldi, Brave und Safari bieten Dir an, Deine Passwörter direkt im Browser zu speichern.

Das ist bequem und kostenlos, hat aber mehrere Nachteile. Der entscheidende Nachteil ist, dass Du die Kennwörter nur mit dem gleichen Browser synchronisieren kannst. Speicherst Du Deine Passwörter in Chrome, kannst Du sie nicht einfach auf Firefox synchronisieren und umgekehrt.

Mit einer dedizierten Passwort-Verwaltung kannst Du sowohl mit dem Desktop, als auch mit dem Smartphone oder dem Browser auf Deine Passwörter zugreifen. Du bist also wesentlich flexibler.

Was sind die häufigsten Passwörter?

Es hört sich wahrscheinlich wie ein Witz an, aber das beliebteste Passwort ist weiterhin 123456. Ganz oben in der Liste findest Du auch Variationen davon, etwa 123456789 oder 12345.

Ebenfalls gehören password, qwerty und 1q2w3e weiterhin zu den am häufigsten eingesetzten Passwörtern. Alle diese Kennwörter haben eine Gemeinsamkeit: Mit modernen Computern und einem sogenannten Brute-Force-Angriff lassen sie sich binnen einer Sekunde knacken.

Deswegen ist es wichtig, dass Dein Passwort-Tresor einen Passwort-Generator bietet, der sichere Passwörter erstellt.

Nordpass Passwort Generator
Nordpass Passwort Generator

Bei einem guten Passwort-Speicher kannst Du außerdem die Länge der Passwörter anpassen. Bei NordPass darfst Du sogar zwischen Zeichen und Wortreihen wählen.

NordPass – tolle Passwort-Verwaltung für wenig Geld

Der Passwort-Tresor NordPass eignet sich hervorragend für Anfänger, weil er sehr benutzerfreundlich ist. Hinzu kommt, dass der Service unabhängig von Cure53 geprüft und für gut befunden wurde. Bezüglich Sicherheit kann man außerdem sagen, dass die in NordPass gespeicherten Passwörter mit dem Verschlüsselungsalgorithmus XChaCha20 verschlüsselt werden. Sie sind also sicher gespeichert.

NordPass – 30 Tage testen*

Du bekommst NordPass für alle populären Betriebssysteme: Android, Windows, iOS, macOS und auch Linux. Selbstverständlich gibt es entsprechende Browser-Erweiterungen. Die Passwörter werden über mehrere Geräte synchronisiert und Du hast automatisch darauf Zugriff. Das ist äußerst bequem.

Nordpass Android
Nordpass Android

Passwörter von Deinem Browser kannst Du mit NordPass einfach importieren. Du hast auch die Möglichkeit, eine CSV-Datei zu importieren, die Du aus einem anderen Passwort-Tresor exportiert hast.

NordPass bietet auch einen Web Vault an, womit Du via Browser auf Deine Kennwörter zugreifen kannst. Das Programm bietet die meisten Funktionen an, die Du auch in der Desktop-App findest. Der Vorteil ist, dass Du die App nicht auf Deinem Gerät installieren musst.

NordPass bietet sogar eine kostenlose Version an. Damit steht Dir ein Benutzerkonto zur Verfügung. Bei der Gratis-Version hast Du Zugriff auf die Funktionen Automatisches Speichern und Ausfüllen und Du darfst Kreditkarten und Notizen sicher speichern. Allerdings bleibst Du bei einem Gerätewechsel nicht angemeldet. Auch schwache Passwörter und Duplikate werden Dir nicht angezeigt und im Gegensatz zur Premium-Version durchsucht die Software das Internet nicht nach Datenpannen.

1Password

Auch 1Password ist äußerst benutzerfreundlich und für alle am meisten genutzten Betriebssysteme sowie Browser verfügbar. Du bekommst die Software für Windows, Android, iOS, macOS und Linux.

1passwd
1passwd

Das automatisch Ausfüllen von 1Password funktioniert hervorragend und auch sonst bietet die Passwort-Verwaltung alle notwendigen Funktionen, etwa einen Passwort-Generator.

1Password 14 Tage testen*

Deine Daten werden synchronisiert, sodass Du auf allen Deinen Geräten problemlos darauf zugreifen kannst. 1Password-Daten sind natürlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das heißt, nur Du hast Zugriff darauf.

Eine weitere gute Funktion von 1Password nennt sich Watchtower. Die Funktion benachrichtigt Dich bei Passwort-Verletzungen sowie anderen Sicherheitsprobleme, die im Zusammenhang mit Deinen 1Password-Objekten auftreten.

KeePassXC – kostenlos aber komplex

Die Software ist Open-Source und damit kostenlos. Du kannst sie einfach für Windows, macOS und Linux herunterladen. Auch den Quellcode darfst Du einfach Downloaden. Für Android findest Du einige Projekte, mit denen Du die Datenbanken von KeePassXC öffnen kannst.

Keepassxc Download
Keepassxc Download

Um die Synchronisation musst Du Dich allerdings selbst kümmern. Es gibt keinen einfachen Modus, mit denen Du den Passwort-Tresor über mehrere Geräte synchronisieren kannst. Eine Möglichkeit ist, dass Du einen Cloud-Dienst benutzt, um die Datenbank auf allen Geräten abzugleichen. Ganz trivial ist das aber nicht.

Ansonsten ist die Software reichlich bestückt. Du bekommst einen Passwort-Generator, kannst Deine Passwörter auf Duplikate oder schwache Kennwörter überprüfen lassen und so weiter.

Es gibt auch Browser-Erweiterungen, womit Du Anmeldeformulare im Browser automatisch ausfüllen lassen kannst. Allerdings musst Du sie separat konfigurieren und das ist für Einsteiger ebenfalls nicht trivial.

Wie bereits erwähnt, KeePassXC ist eine tolle kostenlose Option, aber nicht ganz einfach zu bedienen. Suchst Du eine kostenlose Passwort-Verwaltung und bist bereit, einige Kompromisse einzugehen, dann ist die Software sicherlich eine Überlegung wert. Hast Du es lieber bequemer und gibst dafür wenige Euro pro Monat aus, dann nimm lieber ein Premium-Produkt wie NordPass.

Fazit

Wie überall im Leben kommt es auf die persönlichen Vorlieben an – das gilt auch bei einer Passwort-Verwaltung. Die hier vorgestellten Produkte bieten für jede Anwenderin und jeden Anwender etwas. Die Produkte sind kostenlos bis günstig und Du musst entsprechend mehr oder weniger manuell konfigurieren.

FAQ – wichtige Fragen und Antworten zum Thema Passwort-Tresor

Der Artikel sollte bereits dargelegt haben, dass eine Passwort-Verwaltung heutzutage Pflicht ist.

Was ist die beste Passwort-Verwaltung?

Das kommt auf Deine Anforderungen an. NordPass ist sehr benutzerfreundlich und eignet sich auch für technisch weniger versierte Leute. Es gibt Apps für Android, Windows, iOS, macOS und Linux sowie Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox, Edge, Brave, Vivaldi und so weiter.

Es ist ein günstiger Passwort-Tresor mit allen notwendigen Funktionen, der sich über verschiedene Geräte synchronisieren lässt. Möchtest Du einen kostenlosen Passwort-Speicher, sieh Dir KeePassXC an – allerdings ist die Synchronisation nicht trivial und die Benutzerfreundlichkeit ist nicht top.

Was muss ein Passwort-Tresor bieten?

Eine gute Passwort-Verwaltung muss auf jeden Fall eine Auto-Fill-Funktion und einen Passwort-Generator bieten, der sichere Passwörter erstellt. Zudem muss der Passwort-Tresor unknackbar verschlüsselt sein und eine Synchronisation über mehrere Geräte ist ideal. Apps für alle populären Betriebssysteme und Browser sind ebenfalls wünschenswert.

Kann ich meine Passwörter nicht im Browser speichern?

Können schon, aber empfehlenswert ist das nicht. Benutzt Du die im Browser integrierte Passwort-Verwaltung, hat das diverse Nachteile.

Der größte Nachteil ist, dass Du Deine Kennwörter nur mit dem gleichen Browser-Typ synchronisieren kannst. Mit einem speziellen Passwort-Tresor kannst Du Deine Kennwörter mit Desktop, Smartphone, Tablet und Browser synchronisieren und hast von überall aus Zugriff darauf.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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