How To - Windows Dateiserver mit DFS erweitern

How To – Windows Dateiserver mit DFS erweitern

Grundlegendes

Wie im letzten Artikel bereits erläutern, bietet der Windows DFS Dienst (Distributed File Systems) den großen Vorteil der zentralen Verwaltung von Freigaben sowie der einfachen Möglichkeit sämtliche Daten im Dateiserver zu replizieren.

Diese Anleitung beschreibt jetzt die Installation und Konfiguration der DFS Replikation. Dabei wird ein domänenbasierter Namespace auf zwei Servern repliziert.

Konfiguration der DFS-Replikation

Für die Einrichtung der Replikation, muss im ersten Schritt die DFS-Replikation an beiden Servern installiert werden. Dies erreicht man über „Rollen & Feature hinzufügen“ anschließend kann man unter den „Datei-/Speicherdiensten -> Datei- und iSCSI Dienste“ die DFS-Replikation installieren.

Auf dem primären Server öffnet man jetzt die DFS-Verwaltung und erstellt über einen Rechtsklick auf Replikation eine „Neue Replikationsgruppe“. Der Assistent führt jetzt schrittweise durch die Konfiguration. So müssen hier u. a. folgende Parameter festgelegt werden.

  • Replikationsgruppentyp (hier: Mehrzweckreplikationsgruppe)
  • Name der Replikationsgruppe
  • Mindestens zwei Server, welche Mitglieder der Replikationsgruppe werden sollen
  • Topologieauswahl (hier: vollständig vermaschtes Netz)
  • Replikationsgruppenzeitplan und Bandbreite
  • Primäres Mitglied (hier: SV1)
  • Zu replizierende Ordner 
  • Lokaler Pfad auf den Mitgliedsservern (Daten auf den Mitgliedsservern speichern)
Konfiguration der DFS-Replikation - Anlegen einer neuen Replikationsgruppe
Konfiguration der DFS-Replikation – Anlegen einer neuen Replikationsgruppe
Konfiguration der DFS-Replikation - Vergabe eines eindeutigen Namens
Konfiguration der DFS-Replikation – Vergabe eines eindeutigen Namens
Konfiguration der DFS-Replikation - Mitlgliedsserver zur Replikationsgruppe hinzufügen
Konfiguration der DFS-Replikation – Mitlgliedsserver zur Replikationsgruppe hinzufügen
Konfiguration der DFS-Replikation - Auswahl der Replikationstopologie
Konfiguration der DFS-Replikation – Auswahl der Replikationstopologie
Konfiguration der DFS-Replikation - Konfiguration des Replikationszeitplans
Konfiguration der DFS-Replikation – Konfiguration des Replikationszeitplans
Konfiguration der DFS-Replikation - Angabe des primären Replikationsservers
Konfiguration der DFS-Replikation – Angabe des primären Replikationsservers
Konfiguration der DFS-Replikation - Lokaler Pfad der Mitgliedsserver auswählen
Konfiguration der DFS-Replikation – Lokaler Pfad der Mitgliedsserver auswählen
Konfiguration der DFS-Replikation - Lokaler Pfad der Mitgliedsserver auswählen
Konfiguration der DFS-Replikation – Lokaler Pfad der Mitgliedsserver auswählen
Konfiguration der DFS-Replikation - Zusammenfassung der Konfiguration
Konfiguration der DFS-Replikation – Zusammenfassung der Konfiguration
Konfiguration der DFS-Replikation - Abschluss
Konfiguration der DFS-Replikation – Abschluss

Zu guter letzt erhält man einen Überblick über die komplette Konfiguration. Wenn man die Replikation sofort starten möchte, kann man die Replikationsgruppen öffnen und anschließend über die Kategorie „Verbindungen“ per Rechtsklick auf „Jetzt replizieren“ klicken. Dabei lässt sich dies sowohl einmal vom SV1 zum SV2 sowie auch vom SV2 zum SV1 durchführen.

Konfiguration der DFS-Replikation - Weiter Optionen, Diagnosebericht, Verwaltung etc.
Konfiguration der DFS-Replikation – Weiter Optionen, Diagnosebericht, Verwaltung etc.

Fazit

Über die Eigenschaften der DFS Replikation lassen sich noch viele weitere Parameter auslesen bzw. einstellen. So gibt es z.B. die Möglichkeit einen Diagnosebericht zu erstellen, den Replikationsgruppenzeitplan zu verändern, die Verwaltungsberechtigungen delegieren u.v.m..

Auf jeden Fall bietet der DFS Dienst mit dessen Replikation eine gute Variante, um die Dateien auf verschiedenen Standorten bereitzuhalten. Aber Achtung, die DFS Replikation ist kein Backup. Es schützt nicht vor dem versehentlichen Löschen von Dateien. Darum muss natürlich nach wie vor ein separates Backup erstellt werden.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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2 Kommentare zu „How To – Windows Dateiserver mit DFS erweitern“

  1. Dürfen die mit DFS zu replizierenden Ordner auch auf virtuellen Datenträgern sein, die man über Windows Speicherpools (eine andere Anleitung auf diesen Seiten) erstellt hat oder beißt sich das?

    1. Markus Elsberger

      Hallo Frank63, das habe ich noch nicht getestet. Aber meiner Meinung nach sollte das schon funktionieren.

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