Cybersicherheit im Wandel: aktuelle Trends und Herausforderungen

Cybersicherheit im Wandel: aktuelle Trends und Herausforderungen

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Cyber-Sicherheit sollte sowohl für Privatpersonen als auch Unternehmen immer die höchste Priorität haben.  Foto: Looker_Studio – stock.adobe.com

Im heutigen digitalen Zeitalter ist das Thema Cybersicherheit essenziell. Viele Menschen nutzen täglich die virtuelle Welt, um Produkte zu bestellen, Abos abzuschließen, Beiträge hochzuladen oder sich weiterzubilden.

Dafür werden viele persönliche Daten gespeichert. Die Sicherheit sollte dabei oberste Priorität haben. In diesem Beitrag kannst du alle Trends und Herausforderungen bezüglich dieses Themas nachlesen.

Einführung

Früher waren die Bedrohungen im Cyberspace überschaubar und entstanden in der Regel durch Viren, die Computer infiziert haben. Diese Daten konnten mit solchen Methoden gelöscht oder gestohlen werden.

Die Nutzer hatten die Möglichkeit, diese Angriffe mit Sicherheitssoftware zu erkennen und zu blockieren. Heutzutage ist alles viel komplexer und raffinierter. Die Angriffe geschehen viel unauffälliger und die Hacker entwickeln ständig neue Taktiken. Schwachstellen können auf diese Weise effektiver herausgearbeitet werden, um den Zugang zu sensiblen Daten zu erhalten.

Ein weiterer Faktor ist die zunehmende Vernetzung. Mit der Verbreitung von IoT-Geräten (Internet of Things) sind immer mehr Gegenstände mit dem Internet verbunden. Das eröffnet neue Angriffsflächen für Hacker.

Es kann bedeuten, dass sogar Alltagsgegenstände wie Thermostate oder Kühlschränke davon befallen werden können. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes hat es im Jahr 2022 rund 136.865 Fälle von Cyberkriminalität gegeben.

Das soll jedoch nur die Spitze des Eisbergs sein, da der Verdacht naheliegt, dass die Dunkelziffer viel höher ist. Das liegt vorwiegend daran, dass einige Betroffene gar nicht wissen, dass sie gehackt wurden.

Weiterhin ist die Globalisierung ein wichtiger Treiber für die Evolution der Bedrohungslandschaft. Angriffe können von überall auf der Welt aus durchgeführt werden, während die Anonymität der Angreifer bewahrt wird. Das macht die Identifizierung und Verfolgung von Hackern zu einer Herausforderung.

Künstliche Intelligenz in der Cybersicherheit

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind für die Informationssicherheit mittlerweile von unverzichtbarem Wert. Diese Technologie ist in der Lage, Millionen von Datensätzen schnell zu analysieren und eine Vielzahl von Cyber-Bedrohungen zu erkennen. Das erschwert den Hackern, einen Zugriff auf die Netzwerke anderer Nutzer oder Unternehmen zu erhalten.

Daher hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) drei Studien in Auftrag gegeben, die sich mit der Cybersicherheit von KI-Systemen befassen. Sie bieten Einblicke in die Forschung, kategorisieren Angriffe auf KI-Systeme, bewerten Verteidigungsmaßnahmen und geben Handlungsempfehlungen. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um die Sicherheit und Wirksamkeit von KI-Systemen zu gewährleisten.

Aktuelle Security-Modelle

Ein weiteres Tool, das zur Cybersicherheit genutzt wird, ist das sogenannte Zero-Trust-Security-Modell. Bei diesem Ansatz wird nicht automatisch davon ausgegangen, dass jemand oder etwas im Netzwerk vertrauenswürdig ist.

Jedes Element, unabhängig, ob es eine Person oder ein Gerät ist, wird als potenziell unsicher angesehen, bis die Identität und die Berechtigung nachgewiesen werden.

Viele solche Ansätze sollen dabei helfen, die Sicherheit zu gewährleisten und Menschen vor virtuellen Angriffen zu schützen. Cybersecurity ist ein bedeutsames Thema, speziell für Unternehmen und Regierungen.

Daher ist es unerlässlich, auch Hacker, die ethisch und verantwortungsbewusst handeln, einzubeziehen, um die Schwachstellen und Sicherheitslücken in IT-Systemen zu finden. Dienstleister, zu denen Kunden zählen wie DAX-Konzerne und Tec-DAX-Konzerne, bieten exakt dieses Angebot an.

Es ist wichtig, sich mit verschiedenen Konzepten auseinanderzusetzen, da es mittlerweile diverse Möglichkeiten gibt, sich zu schützen. Eine allgemeine Lösung gibt es nicht, da Angreifer ständig neue Methoden entwickeln, um die Daten von anderen Surfern zu hacken. Daher ist es notwendig, sich über die unterschiedlichen Sicherheitsoptionen zu informieren.

Cloud-Sicherheit

Fast jeder nutzt eine Cloud, um seine Bilder, Videos und andere Dateien zu speichern. Unternehmen verwenden ebenfalls  diese Art der Datenspeicherung, um ihre eigenen Festplatten nicht zu überlasten.

Digitale Daten werden auf Servern an externen Standorten gespeichert. Ein Drittanbieter verwaltet die Server, die für das Hosting, das Verwalten und die Sicherung der Daten verantwortlich sind.

Die Cloud-Sicherheit umfasst alle Kontrollen und Prozessverbesserungen, um Systeme zu verstärken und potenzielle Hackerangriffe zu erkennen. Dabei gewähren sie einige Vorteile, wie Skalierbarkeit, Flexibilität und Kosteneinsparungen.

Dennoch existieren spezifische Sicherheitsdefizite, die berücksichtigt werden müssen. Diese Herausforderungen und Lösungsansätze sind dabei zu beachten:

  • Datensicherheit: Hier besteht die Gefahr, dass alle Informationen gebündelt an einem Ort zusammenkommen und gewisse Datenverletzungen verheerend sein können. Deshalb ist die Verschlüsselung von Daten in der Übertragungsphase und im Ruhezustand entscheidend. Unternehmen sollten starke Zugriffskontrollen und Identitätsmanagement nutzen. So kann sichergestellt werden, dass nur autorisierte Personen auf Daten zugreifen können.
  • Compliance und Datenschutz: Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Datenschutzbestimmungen ist sehr komplex. Deswegen sollten Privatpersonen und Unternehmen sich über die geltenden Vorschriften umfangreich informieren. Speziell die Konzerne müssen sicherstellen, dass ihre Cloud-Provider entsprechende Zertifizierungen und Compliance-Maßnahmen implementiert haben.
  • Identitäts- und Zugriffsmanagement: Große Organisationen und Konzerne können Schwierigkeiten mit dem Koordinieren von Benutzeridentitäten haben, da viele Personen Zugriffsrechte benötigen. Die Lösung dafür kann die Integration von Identity-and-Access-Management (IAM) sein. So können die Zugriffskontrollen und Überwachungsmöglichkeiten bewahrt werden.

Fazit

Die Cybersicherheit ist in der heutigen digitalen Welt von höchster Bedeutung, da die Bedrohungen ständig komplexer werden. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen ist entscheidend, um Hackerangriffe zu erkennen und zu bekämpfen.

Im Unternehmensumfeld ist es essenziell, hier kompetente Ansprechpartner zu haben. Schon bei der Planung der IT-Infrastruktur dürfen wichtige Eckpunkte der Cybersicherheit nicht fehlen. Sinnvoll ist es daher immer auf verlässliche IT-Experten zurückzugreifen.

Ein führender Experte in diesem spezialisierten Bereich ist Xellus.ch. Mit ihrem umfangreichen Angebot an Dienstleistungen, einschließlich individueller Beratungsdienstleistungen, proaktiver Managed Services, maßgeschneiderter Infrastrukturlösungen und fortschrittlicher Cloud-Services, steht Xellus Ihnen als zuverlässiger Partner bei sämtlichen Anliegen rund um die Beratung und Implementierung von IT-Sicherheitslösungen zur Verfügung.

Das Zero-Trust-Security-Modell ist ein weiterer vielversprechender Ansatz, der einen hohen Schutz bietet. Genauso wie die Cloud-Sicherheit, die in der Lage ist, alle Daten auf einen externen Surfer zu speichern und zu überwachen.

Cybersicherheit erfordert kontinuierliche Aufmerksamkeit und Anpassung, um auf digitale Bedrohungen vorbereitet zu sein.

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Der Blogbetreiber und Autor: Markus Elsberger

Über den Autor

Mein Name ist Markus Elsberger und ich beschäftige mich mit der Administration von Windows und Linux Systemen sowie mit diversen Themen bzgl. Netzwerktechnik. In meiner Lehrtätigkeit erstelle ich verschiedene Szenarien und teste auch verschiedene Konfigurationen, welche ich in diesem Blog festhalten möchte.


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